Kontakt
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG
Frauenklinik

Chefarzt
Prof. Dr. med. Christoph Lindner

Hohe Weide 17
20259 Hamburg

(040) 790 20 - 25 00 /- 25 01

(040) 790 20 - 25 09

sekretariat.lindner@d-k-h.de

Chefarztsekretariat

Zentral, modern und familiär

Für werdende Eltern ist die Geburt ihres Kindes einer der wichtigsten und schönsten Momente im Leben. In unserer Klinik erhalten Mutter und Kind rund um die Geburt eine individuelle Betreuung, verbunden mit maximaler medizinischer Sicherheit.

In der Frauenklinik des AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUMS HAMBURG werden pro Jahr ca. 1500 Kinder geboren. Das geburtshilfliche Team (Gynäkologen, Kinderärzte, Hebammen, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern) verfügt über eine exzellente fachliche Kompetenz, beantwortet alle Fragen und schafft eine persönliche, familiäre Atmosphäre.

Unser Kreißsaalbereich besteht aus vier, auf die Bedürfnisse werdender Eltern abgestimmter Entbindungsräume inklusive eigenem Badezimmer sowie Entbindungswanne, separaten Vorwehenzimmern und Untersuchungszimmern.

Für Notfälle ist ein eigener, moderner OP-Saal in den Kreißsaalbereich integriert. Ein Notfall-Team (Geburtshelfer, Anästhesist, Kinderarzt, OP-Schwester und Hebamme) ist 24 Stunden durchgehend einsatzbereit.

Die Wochenbettstation ist, ebenso wie der Säuglingspflegebereich, der Kinderarztbereich und der OP-Saal, dem Kreißsaal direkt angegliedert. Diese kurzen Wege dienen dem Komfort und der optimalen Sicherheit.

Bitte beachten Sie auch die Kurzantworten auf Häufig gestellte Fragen

 

Aktuelle Hinweise: Geburt in Zeiten von Corona

Liebe werdende Eltern, 

aufgrund des staatlich angeordneten Infektionsschutzes (Stichwort: Soziale Distanz) ist es leider neben dem bereits bestehenden allgemeinen Besuchsverbot im Krankenhaus notwendig, die Väter mit einzubeziehen. Weiterhin dürfen Schwangere, die zur Entbindung zu uns kommen, ihren Partner zur Geburt mitbringen. Wir können diese jedoch leider nicht stationär aufnehmen („Familienzimmer“) und es muss nach der Geburt von den Vätern eine Besuchszeit von 1 Stunde pro Tag eingehalten werden, die möglichst in den Patientenzimmern verbracht werden sollte. Dies entspricht den staatlich vorgegebenen Maßnahmen und gilt auch dem Schutz der Familien.

Wir bitten um Ihr Verständnis und stehen Ihnen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

Ihr Kreißsaal- Team

Stilltreff im DKH abgesagt

Liebe Eltern,

leider wird die Stillberatung im DKH bis voraussichtliche Ende Mai ausfallen. Wir folgen hiermit den Empfehlungen der Behörden.

Wir bitten um Ihr Verständnis. 

Ihr Familientreffpunkt im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG

Schwangerschaft in den Zeiten des Corona

  1. Bin ich als Schwangere durch das Coronavirus gefährdeter als andere Frauen?
    Nach derzeitiger Erkenntnislage und unter Berücksichtigung aller bekannten medizinischen Daten scheinen schwangere Frauen kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nach einer Corona-Virusinfektion zu haben. Natürlich haben aber schwangere Frauen ein identisches Infektionsrisiko wie alle anderen.
     
  2. Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf mein Baby, wenn bei mir eine Infektion diagnostiziert wird?
    Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass bei einer Infektion mit dem Corona-Virus in der Schwangerschaft das Virus über den Mutterkuchen auf das ungeborene Baby übertragen wird (diaplazentarer Transfer). Daher muss man auch keine Angst haben, dass es durch eine Virusinfektion zu einer Schädigung des Babys im Mutterleibe kommt.
     
  3. Wie melde ich mich zur Entbindung an?
    Die Anmeldung zur Entbindung in unserem Krankenhaus ist theoretisch so wie immer durch ein persönliches Gespräch mit einer unserer Ärztinnen möglich, allerdings müssen wir aufgrund der bestehenden Schutzmaßnahmen darum bitten, dass keine Begleitung, zum Beispiel durch den Partner, stattfindet. Bei uns erhalten alle Patientinnen in der Ambulanz einen Mundschutz und das medizinische Personal im Krankenhaus trägt ebenfalls einen solchen. Natürlich ist es zur Zeit auch möglich, mit der Geburtsanmeldung noch einige Wochen zu warten. Wenn der Geburtstermin aber schon sehr nahe ist, wäre auch eine telefonische Geburtsanmeldung möglich (Terminvereinbarung unter Tel: 040- 790 20 29 00).
     
  4. Ist bei einer Coronovirus Infektion ein Kaiserschnitt erforderlich?
    Nein – eine Corona-Virusinfektion (die nicht zu einem schweren Krankheitsverlauf führt) ist kein Grund, einen Kaiserschnitt durchzuführen.
     
  5. Gibt es Einschränkungen bei der Schmerztherapie unter der Geburt?
    Nein – es gibt keine Einschränkungen bei der Schmerztherapie unter der Geburt.
     
  6. Kann der werdende Kindsvater auch in Corona -Zeiten mit im Kreißsaal bei der Geburt dabei sein? Gibt es nach der Geburt eingeschränkte Besucherregelungen?
    Im Agaplesion Diakonieklinikum ist die Regelung zur Zeit wie folgt: bei einem Paar ohne Hinweis auf eine Corona-Virusinfektion darf der werdende Vater bei der Geburt wie üblich dabei sein. Besteht ein aktueller Virusnachweis bei der werdenden Mutter, so müssen wir dieses auch für den Partner annehmen und daher kann dieser leider nicht mit in das Krankenhaus kommen. Dieses ist eine Vorsichtsmaßnahme unter Berücksichtigung der behördlichen Regelungen.

    Mit der Besucherregelung haben wir derzeit einen Kompromiss: bei fehlendem Virusnachweis darf der gewordene Vater pro Tag eine Stunde zu Besuch kommen, allerdings beschränkt auf das Zimmer, in welchem Mutter und Kind liegen. Dieses ist eine Abweichung von der im Moment in allen Krankenhäusern bestehenden Regelung, dass keine Besucher aus Infektionsschutzgründen erlaubt sind.
     
  7. Ist auch bei nachgewiesener Corona-Infektion eine gemeinsame Unterbringung von Mutter und Kind, das sogenannte „Rooming in“ möglich?
    Ja – weiterhin sind Mutter und Kind nach der Geburt durchgehend zusammen („rooming in“), aus Infektionsschutzgründen dürfen wir jedoch die gewordenen Väter nicht mit stationär aufnehmen, so dass aufgrund der derzeitigen Pandemie die Belegung im sogenannten Familienzimmer nicht möglich ist.
     
  8. Kann ich bei nachgewiesener Corona-Infektion mein Baby stillen?
    Ja – auch bei einer nachgewiesenen Corona-Infektion darf das Baby gestillt werden. Dieses wird weiterhin ausdrücklich empfohlen. Es gibt bislang keine Nachweise von Corona-Virus in der Muttermilch. Allerdings ist bei einer infektiösen Patientin eine Übertragung auf das neugeborene Kind über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich, so dass strenge Hygienevorschriften eingehalten werden sollten (Händedesinfektion, Mundschutz). Es gibt glücklicherweise bisher keine Daten über schwerwiegende Erkrankungen von Neugeborenen durch eine entsprechende Virusinfektion.

 

Geburtshilfe

Lernen Sie uns kennen

Lernen Sie in unserem kurzen Film die Geburtshilfe des AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUMS HAMBURG besser kennen.

So unterstützen wir Sie bei der Geburt Ihres Kindes

Liebe werdende Eltern,

Sie haben die Möglichkeit sich in unserem Hause ab der 30. Schwangerschaftswoche zur Geburt anzumelden. Wir werden in unserer Sprechstunde alle Ihre Wünsche zur Geburt aufnehmen. Sie lernen während der Anmeldung unsere Ärzte für Geburtshilfe kennen.

Folgende Angebote haben wir für Sie:

  • Anmeldung zur Geburt
  • Geburtsplanung z.B.: bei BEL, Zwillingen, etc.
  • Erkennen von evtl. Risiken

Oberarztsprechstunde bei

  • Besonderheiten in der Schwangerschaft oder
  • vorangegangenen Geburten

Wir werden uns Zeit für Ihr Anliegen nehmen, seien Sie Herzlich Willkommen.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter:

Frauenklinik
Tel: (040) 790 20 - 29 00

Gerne betreuen wir Sie auch in unserer Elternschule

 

Zu den aktuellen Kursterminen der Elternschule >

Sie können uns auch telefonisch erreichen unter Tel: (040) 790 20 - 25 90 zu folgenden Zeiten:

  • Dienstags:     10:00 - 12:00 Uhr
  • Donnerstags: 10:00 - 12:00 Uhr

familientreffpunkt@d-k-h.de

 

Während der Geburt

Eine Geburt ist kein "Fall" für den Krankenhausalltag. Sie ist etwas ganz Besonderes. Kompetent und sicher unterstützen wir Sie mit professioneller und emotionaler Geburtsbetreuung. Wenn Sie in unseren Kreißsaal kommen, stehen Sie im Mittelpunkt aller Mitarbeiter.

Eine individuelle Begleitung vor während und nach der Geburt ist für uns wichtig, um Ihnen das optimale Geburtserlebnis zu bereiten. Wir unterstützen Sie gerne in Ihren verschiedenen Wünschen und Bedürfnissen.

Zuwendung und Individualität sind uns ein besonderes Anliegen.

Wir gewährleisten Ihnen das Beste der modernen Geburtsmedizin, ohne die Natürlichkeit des Geburtsvorganges zu vergessen. Unsere Bemühungen haben ein klares Ziel: Geborgenheit und Gesundheit.

Bitte beachten Sie auch die Kurzantworten auf Häufig gestellte Fragen

Wochenbett

Was Sie nach der Geburt erwartet

Damit Ihr Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich wird und Sie als Mutter-Kind-Paar einen guten (Still-) Start haben, sind hier ein paar wichtige Informationen für Sie. 

Die Frauenklinik belegt zwei Stationen im zweiten Stock (B2 und C2). Die Stationsstützpunkte liegen zentral zwischen den beiden Fluren der Stationen. Das neonato­logische Überwachungszimmer (Zi. B2 36), der Wickelraum mit Kinderuntersuchungszimmer (Zi. B2 37) und das Stillzimmer (Zi. B2 39) finden Sie auf der Station B2. 

Das 24-Stunden-Rooming-in fördert die Mutter-Kind-Bindung. Der intensive Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind unterstützt Sie darin, die Bedürfnisse Ihres Babys zu erkennen und zu deuten und erleichtert das Stillen nach Bedarf. 

Wir möchten, dass Sie sich wohl fühlen und gut betreut wissen, gleichzeitig aber in Ihrer Eigenverantwortlichkeit gefördert werden. Gerne stehen wir Ihnen bei allen Fragen beratend zur Seite.  

Sicherheitsempfehlungen für Ihr Neugeborenes

Sollten Sie Ihr Neugeborenes für kurze Zeit unbeaufsichtigt lassen müssen, legen Sie es bitte stets in das mit dem Gitter gesicherte Bettchen und in Rückenlage, damit es nicht fallen kann. Sichern Sie Ihr Kind deswegen auch auf dem Wickeltisch ab, lassen Sie es hier bitte nicht unbeaufsichtigt. Hier gilt: „Immer eine Hand am Kind!“ 

Bitte lassen Sie Ihr Kind nicht allein in Ihrem Bett liegen; auch mit Ihnen gemeinsam sollte es immer an der Wandseite des Bettes liegen oder durch eine feste Barriere vor dem Herausfallen geschützt sein. 
Beim Spaziergang durch das Krankenhaus können Sie Ihr Kind auf dem Arm tragen oder im geschlossenen Bettchen schieben. Bei Rutschgefahr, zum Beispiel bei einer Bodenreinigung, sollten Sie bitte Ihr Kind im Bettchen schieben. Auf den Terrassen dürfen Sie die Bettchen ebenfalls mitnehmen. Beachten Sie bitte, dass Sie aus Versicherungsgründen, das Klinikgelände nicht verlassen dürfen. 

Generell gilt, dass eine Unterkühlung als auch eine Überwärmung des Kindes zu vermeiden sind. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter. 

Tipps und Anleitung zum Stillen

Häufiges Anlegen in den ersten Tagen fördert die Milchbildung und eine gute Gewichtsentwicklung beim Kind. Ihr Kind zeigt Hunger schon vor dem Schreien. Es öffnet immer wieder den Mund, sucht, streckt die Zunge in Richtung Unterlippe, dreht den Kopf hin und her, runzelt die Stirn oder ballt die Fäuste. 

Das Stillverhalten der Kinder ist unterschiedlich. Einige Kinder wollen häufig gestillt werden, andere sind schläfrig und sollten für ihre Mahlzeiten geweckt werden. Das erste Stillen sollte innerhalb von sechs Stunden nach der Geburt erfolgen und sich dann nach dem Bedarf des Kindes richten, mindestens acht bis zwölf Mal in 24 Stunden, aber auch häufiger. 

Legen Sie Ihr Kind während einer Stillmahlzeit möglichst an beiden Seiten an, mit der Seite beginnend mit der aufgehört wurde, so kommt die Milchproduktion gut in Gang und passt sich an die Bedürfnisse Ihres Kindes an. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby die Brustwarze und den Brustwarzenvorhof möglichst weit in den Mund nimmt. Eine Stillmahlzeit sollte 15-30 Minuten pro Seite dauern. ln der Regel lässt Ihr Kind die Brust von alleine los. Ist das nicht der Fall, lösen Sie das Vakuum, indem Sie Ihren kleinen Finger in den Mundwinkel des Kindes schieben.   

Stillpositionen

Das korrekte Anlegen und die Anwendung der verschiedenen Stillpositionen vermeidet  Verletzungen der Brustwarzen. Wir sind gerne bereit, Ihnen das Anlegen in verschiedenen Stillpositionen zu zeigen.   

Brustpflege und Hygiene

Gute Händehygiene ist nicht nur für Ihr Kind wichtig. Regelmäßiges Händewaschen und reduziert deutlich die Gefahr von Brustentzündungen. Reinigen Sie auch Ihr Handy mehrfach täglich mit Alkoholtüchern; sie nehmen es (vermutlich)oft zur Hand! 

Tägliches Duschen empfiehlt sich. Brustwarzen und Warzenvorhof sollten jedoch nicht mit Seife und Pflegemitteln behandelt werden. ln den ersten Tagen ist eine vorübergehende Empfindlichkeit der Brustwarzen möglich. Deshalb  nach den Stillen die Muttermilch  antrocknen lassen, außerdem kann man gereizte Brustwarzen dünn mit einer speziellen Salbe (Lanolin) behandeln. Vorher sollten die Hände desinfiziert werden.   

Milcheinschuss

Der Milcheinschuss beginnt in der Regel am 3./4.Tag nach der Geburt. Die Brüste können praller, schmerz­ empfindlich und wärmer werden. Die Brustwarzen können dadurch verflachen und das Anlegen schwieriger sein. Diese Symptome klingen meistens nach etwa 48 Stunden ab. In dieser Zeit ist das häufige Anlegen wichtig. 

Ernährung während der Stillzeit 

Stillende Mütter sollen abwechslungsreich und ausgewogen nach Appetit essen. Auch die Lebensmittel, die sie in der Schwangerschaft vermeiden sollten, sind jetzt wieder erlaubt. Jede Mutter sollte ausprobieren, was sie im Einzelfall nicht verträgt. Nahrungsmittel, die bei Ihnen zu Blähungen führen, können auch bei Ihrem Kind blähend wirken. Da der kindliche Darm zunehmend reifer wird, können Sie Lebensmittel, die Ihr Kind noch nicht verträgt gern nach einiger Zeit erneut versuchen! 

Trinken Sie nach Durstgefühl! Zu empfehlen sind: 

  • Stilles Mineralwasser,
  • Frucht- und Kräutertees.

Gegen Kaffee, schwarzen Tee und Cola in Maßen (ein bis zwei Tassen oder Gläser) ist nichts einzuwenden. Pfefferminz- oder Salbeitee können eine abstillende Wirkung haben.  Hinweis: Alkohol und Nikotin gehen auch in die Muttermilch über und können auf Dauer Ihre Milchproduktion senken. 

Während Ihres Aufenthalts stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Angebote nach der Geburt

Stilltreff im DKH

Seien Sie herzlich eingeladen in unseren Stilltreff.

Unser Angebot richtet sich an interessierte Schwangere, Stillende mit und ohne Stillschwierigkeiten. Wir möchten Sie in unserem Stilltreff durch Ihre Stillzeit begleiten und Ihnen durch die kleinen und großen Hürden helfen.
Unsere IBCLC Still- und Laktationsberaterinnen freuen sich auf Sie!

 

Termine:

  • jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 11:00 - 12:30 Uhr

 

Ort:

Familientreffpunkt im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG
Physiotherapie / Familientreffpunkt
Im Untergeschoss Raum AU 18
Hohe Weide 17
20259 Hamburg


Kinderwagen können im Raum abgestellt werden.

Spenden nach Belieben.

Gerne betreuen wir Sie auch in unserer Elternschule

 

Zu den aktuellen Kursterminen der Elternschule >

Sie können uns auch telefonisch erreichen unter Tel: (040) 790 20 - 25 90 zu folgenden Zeiten:

  • Dienstags:     10:00 - 12:00 Uhr
  • Donnerstags: 10:00 - 12:00 Uhr

familientreffpunkt@d-k-h.de

 

Virtuelle Besichtigung

Schon 'mal einen Blick riskieren

Starten Sie die virtuelle Besichtigung durch einen Klick auf die unten stehenden Fotos. Die Räume können mithilfe der angebotenen Steuerpfeile erkundet und interessante Details näher betrachtet werden. Weitere Erläuterungen erhalten Sie durch einen Klick auf den Button "Mehr Info". Weitere Räume können Sie hier besichtigen.

 

Babygalerie

Auf Wunsch: Fotoservice direkt in der Klinik

Ein besonderer Service wird frischgebackenen Eltern unserer Geburtshilfe geboten: Professionelle Fotoaufnahmen vom Neugeborenen – angefertigt von einem Fotografen direkt in der Klinik. Als Geschenk des Hauses erhalten alle Mütter eine persönliche Glückwunschkarte mit dem schönsten Fotomotiv ihres Babys. Weitere Fotos in beliebiger Anzahl und Größe werden den Eltern zum Verkauf angeboten.

 

Anmeldung zur Geburt

Anmeldung zur Geburt

Eine Anmeldung zur Geburt ist ab der 30. Schwangerschaftswoche möglich.

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 16:00 Uhr:

T (040) 790 20 - 29 00

alle Versicherungformen (gesetzlich, privat, mit Zusatzversicherung, Selbstzahler)

Bitte beachten Sie auch die Antworten auf Häufig gestellte Fragen und unsere Informationen zur Unterbringung von Angehörigen.

Hier finden Sie die Kontaktdaten unserer Beleghebammen

Rückrufservice

Sollen wir Sie zur Terminvereinbarung zurückrufen?

Wenn Sie eine Kontaktaufnahme wünschen, geben Sie bitte eine Telefonnummer und/oder eine E-Mail-Adresse an.
Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder

weitere Informationen

„Vaginales Mikrobiom und Kaiserschnittgeburt“ („vaginal seeding“)

Seit längerer Zeit wird diskutiert, ob Kinder, die durch einen z. B. geplanten Kaiserschnitt auf die Welt kommen, immunologische Nachteile haben gegenüber Kindern, die auf natürlichem (vaginalem) Wege geboren werden. Es muss hierzu festgestellt werden, dass es keine Antwort auf diese Fragestellung gibt, welche wissenschaftlich bewiesen ist. Dennoch reißt die Diskussion um dieses Thema nicht ab und führt auch zur Verunsicherung von werdenden  Müttern. Grundsätzlich gilt aus unserer Sicht, dass die natürliche Geburt von uns empfohlen wird. Unter der Geburt und auch manchmal bereits vor Geburtsbeginn gibt es jedoch medizinische Gründe, die zu einem Kaiserschnitt führen. Zusätzlich kann es auch sein, dass eine Frau nach ausreichender Aufklärung den Wunsch hat, anstelle einer natürlichen Geburt eine Kaiserschnittentbindung durchführen zu lassen. Wir stehen auf dem Standpunkt, dass ein derartiger Wünsch zu respektieren ist.

In jüngster Zeit gibt es zu dieser Frage (Abwehrkräfte /Immunologie) Überlegungen und Ansätze, bei Neugeborenen nach geplantem Kaiserschnitt einen nachträglichen Kontakt zum sog. vaginalen Mikrobiom  der Mutter herbei zu führen. Unter Mikrobiom versteht man die einen Menschen natürlicherweise besiedelnden Mikroorganismen, also z.B. unschädliche Bakterien. Im Scheidenmilieu spielen hierbei die Laktobazillen (auch Döderleinbakterien genannt) eine wichtige Rolle. Da der natürliche Kontakt mit dem vaginalen Mikrobiom, welcher bei einer normalen Geburt durch den Durchtritt des Kindes durch die Vagina stattfindet, bei einem Kaiserschnitt fehlt, bestände die Möglichkeit, nach der Kaiserschnittgeburt ein Kind mit dem Scheindenmikrobiom seiner Mutter zu kontaktieren. Nach einer aktuellen Publikation ist dieses z. B. möglich, in dem man nach der Geburt das Neugeborene mit einem zuvor in die Vagina der werdenden Mutter eingelegten Wattebausch abtupft. Aufgrund der zahlreichen Anfragen und Wünsche bieten wir diese Möglichkeit für geplante Kaiserschnittgeburten an. Voraussetzung ist eine vorherige Aufklärung (z. B. auch darüber, dass die wissenschaftliche Grundlage für dieses Vorgehen bisher fehlt)  und der Ausschluss eines vaginalen Infektes bei der Mutter. Gerne können Sie dieses Thema bei der Geburtsanmeldung oder bei der Vorbereitung zu einem geplanten Kaiserschnitt mit uns besprechen.