25. August 2026
Das MVZ Elbe-West bleibt am bestehenden Standort im Rugenbarg in Hamburg-Osdorf erhalten. Mit mehreren Facharztsitzen – darunter in der Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Anästhesie sowie in der hausärztlichen Versorgung – stellt das MVZ eine wichtige Ergänzung des ambulanten Leistungsportfolios des DKH dar.
Alle rund 30 nichtärztlichen Mitarbeitenden werden vom DKH übernommen. Mit den ärztlichen Kolleginnen und Kollegen werden derzeit individuelle Gespräche geführt. Ziel ist es, die medizinische Versorgung am Standort nahtlos fortzuführen und weiterzuentwickeln.
Der Standort verfügt über mehrere Sprechstundenzimmer sowie zwei OP-Säle und bietet damit optimale Voraussetzungen für eine moderne und leistungsfähige ambulante Versorgung. Bestehende medizinische Schwerpunkte, insbesondere in der Fußchirurgie, sollen weiter gestärkt und ausgebaut werden.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der hohen fußchirurgischen Kompetenz, insbesondere in der Behandlung des diabetischen Fußsyndroms – einem zentralen medizinischen Schwerpunkt der bisherigen Klinik Dr. Guth. Dank der engen interdisziplinären Zusammenarbeit und kurzer Dienstwege mit Fachabteilungen des DKH wie Gefäßmedizin oder Diabetologie können auch komplexe Fußerkrankungen umfassend und auf hohem medizinischem Niveau behandelt werden.
Mit der Übernahme stärkt das DKH seine Präsenz im Westen Hamburgs und verfolgt seine strategische Ausrichtung auf die zunehmende Ambulantisierung im Gesundheitswesen. Die engere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung ist dabei ein zentraler Baustein.
Bereits heute sind rund 70 Mitarbeitende in den ambulanten Einrichtungen des DKH tätig – darunter am MVZ in Eimsbüttel, am Standort Harburg sowie in der Praxisklinik Hamburg. Durch die Integration des MVZ Elbe-West wächst dieser Bereich auf rund 100 Beschäftigte.
„Mit der Übernahme des MVZ Elbe-West gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit unseres Hauses. Die Ambulantisierung im Gesundheitswesen schreitet weiter voran – darauf stellen wir uns aktiv ein. Unser Ziel ist es, stationäre und ambulante Leistungen noch enger zu verzahnen und Patientinnen und Patienten sektorenübergreifend bestmöglich zu versorgen. Gleichzeitig stärken wir mit diesem Schritt unsere regionale Präsenz und die Marke AGAPLESION in Hamburg“, sagt Geschäftsführerin Ursula Störrle-Weiß.
Unternehmenskommunikation, Ute Schlemmer
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Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG ist ein modernes christliches Krankenhaus im Herzen der Stadt. Es liegt zentral in Hamburg-Eimsbüttel und verfügt über 388 Betten. Im Februar 2011 wurden in einem Neubau die traditionsreichen evangelischen Krankenhäuser Alten Eichen, Bethanien und Elim zusammengeführt. Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG ist Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg. Rund eintausend Mitarbeiter:innen versorgen jährlich 19.000 Patienten stationär und 23.000 Patienten ambulant.
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.
Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 20 Krankenhausstandorte mit 6.049 Betten, 41 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.668 Pflegeplätzen, sieben Hospize, 32 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 14 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. 22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für ganzheitliche Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 1,9 Milliarden Euro.
Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten, Bewohner:innen sowie Mitarbeiter:innen als Maßstab für ihr Handeln.
Die Bethanien Diakonissen-Stiftung setzt die Tradition des Diakoniewerk Bethanien (gegründet 1874) und dessen Schwesternschaft in Hamburg fort, aus denen das Krankenhaus hervorgegangen ist. Bethanien gehört zu den Gründern der AGAPLESION gAG und ist auch heute noch einer ihrer größten Aktionäre. Neben ihrem gemeinsamen Engagement mit AGAPLESION ist die Bethanien Diakonissen-Stiftung auch in weiteren diakonischen Arbeitsfeldern tätig, so z. B. in der Jugendhilfe, der Suchtkrankenhilfe und der Begleitung von verwaisten Eltern. Die Stiftung finanziert auch seelsorgliche Angebote in allen ihren Einrichtungen.
Die Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt Alten Eichen in Hamburg (gegründet 1867) engagiert sich in den Arbeitsbereichen der Alten- und Jugendhilfe sowie in der Berufsausbildung für junge Menschen und der Diakonischen Profilbildung. Die Diakonie Alten Eichen betreibt Pflegeheime, Tagespflegehäuser und Betreutes Wohnen für Senioren, Ambulante Pflege- und Hospizdienste sowie Kindertagesstätten, Flüchtlingsbetreuung und Berufliche Schulen für Sozialpädagogik-Ausbildungen.