Bischöfin Fehrs verleiht Bugenhagenmedaille an Andreas de Weerth

28. Oktober 2026

Medieninformation der Nordkirche

Am kommenden Sonnabend (31. Oktober) verleiht Bischöfin Kirsten Fehrs die höchste Auszeichnung der Nordkirche: Dr. Cornelia Schäfer und Prof. Dr. Andreas de Weerth werden in einem feierlichen Gottesdienst für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit der Bugenhagenmedaille geehrt.

Hamburg (mk). Mit der Bugenhagenmedaille würdigt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) regelmäßig das Ehrenamt und die Menschen, die diese Aufgaben mit großem persönlichem Engagement wahrnehmen. Am diesjährigen Reformationstag (31. Oktober) werden Dr. med. Cornelia Schäfer und Prof. Dr. med. Andreas de Weerth im Dom zu Lübeck mit einem Festgottesdienst für ihr jahrzehntelanges Wirken in der Nordkirche von Bischöfin Kirsten Fehrs ausgezeichnet. „Am Tag der Reformation stehen zwei Menschen im Mittelpunkt unseres Dankes und unserer Hochachtung, die es mehr als verdient haben“, so die Bischöfin. „Sie sind ein Segen für unsere Kirche – und das darf bei aller Bescheidenheit nicht nur gesagt, sondern auch gefeiert werden.“

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Andreas de Weerth: Jahrzehntelanger Einsatz für Diakonie und Kirche

Andreas de Weerth engagiert sich seit vielen Jahren in herausragender Weise für Diakonie und Kirche. Neben seiner prägenden beruflichen Tätigkeit im Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, dessen christliches Profil und vertrauensvolle Kultur er maßgeblich mitgestaltet hat, übernimmt er seit Jahrzehnten ehrenamtlich Verantwortung in kirchlichen und diakonischen Gremien. So war er von 2006 bis 2012 Mitglied des Kirchengemeinderats der Kirchengemeinde St. Andreas Harvestehude und wirkt seit zehn Jahren im Stiftungsrat der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenanstalt Alten Eichen mit, derzeit als stellvertretender Vorsitzender. Mit konstruktiver und vorausschauender Haltung hat er die Gründung der Pflegediakonie Alten Eichen begleitet und unterstützt heute als Mitglied ihres Aufsichtsrates die weitere Entwicklung der Einrichtung. Sein Leitmotiv ist es, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – als Arzt ebenso wie als Aufsichts- oder Stiftungsratsmitglied und als engagierter Christ.

„Jenseits aller Fallpauschalen Diakonie mit Herz sein, das ist gelebtes Evangelium“, würdigt die Bischöfin.

„Das Engagement dieser beiden Menschen ermutigt. Weil wir an ihnen sehen, dass es möglich ist, mit ganzer Seele, mit ganzer Kraft zu lieben und Dinge zu gestalten und zum Besseren zu wenden. So ist es oft mit dem Reich Gottes: Es braucht ein paar, die anfangen. Diese beiden haben angefangen und sind vorangegangen. Und dafür danken wir ihnen von Herzen. Unser Glaube braucht offene Ohren, offene Herzen und klugen Verstand. Und Menschen wie sie.“

Öffentlicher Festgottesdienst zur Verleihung der Bugenhagenmedaille im Dom zu Lübeck

Der Festgottesdienst im Lübecker Dom (Mühlendamm 2-6, 23552 Lübeck) beginnt um 14 Uhr. Mitwirkende am Gottesdienst sind neben Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche, Propst Oliver Erckens, Vorsitzender des Kirchenkreisrates Lübeck-Lauenburg, Propst Frie Bräsen, Vorsitzender des Kirchenkreisrates Hamburg-West/Südholstein, Pastor Dr. Henrik Höver, Rektor und Vorstandsvorsitzender Diakonie Alten Eichen, und Johannes Unger, Kantor an St. Marien und am Dom zu Lübeck.

Im Anschluss an den Gottesdienst werden die Gäste zum Empfang gebeten.

Die Bugenhagenmedaille: Höchste Auszeichnung der Nordkirche

Johannes Bugenhagen (1485–1558) gilt als „Reformator des Nordens“, war ein enger Weggefährte Martin Luthers und besonders für seine Arbeit in Pommern, Lübeck, Hamburg, Schleswig-Holstein und Dänemark bekannt. Sein Konterfei ziert die Vorderseite der in Glas gefassten Medaille. Diese Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die Nordkirche zu vergeben hat, und wird als Dank an Menschen vergeben, die sich durch überregionalen ehrenamtlichen Einsatz für die Kirche verdient gemacht haben.

Für Interview- und/oder Fotoanfragen im Rahmen der Verleihung der Bugenhagenmedaille melden Sie sich bitte bei
Melanie Köhne, Presse- und Medienreferentin der Bischofskanzlei Hamburg
Mobil: +49 151 54327030
E-Mail: melanie.koehne@kommunikation.nordkirche.de
 

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Hintergrundinformationen

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG ist ein modernes christliches Krankenhaus im Herzen der Stadt. Es liegt zentral in Hamburg-Eimsbüttel und verfügt über 388 Betten. Im Februar 2011 wurden in einem Neubau die traditionsreichen evangelischen Krankenhäuser Alten Eichen, Bethanien und Elim zusammengeführt. Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG ist Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg. Rund eintausend Mitarbeiter:innen versorgen jährlich 19.000 Patienten stationär und 23.000 Patienten ambulant.   

 

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 20 Krankenhausstandorte mit 6.049 Betten, 41 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.668 Pflegeplätzen, sieben Hospize, 32 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 14 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. 22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für ganzheitliche Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 1,9 Milliarden Euro.

Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten, Bewohner:innen sowie Mitarbeiter:innen als Maßstab für ihr Handeln.

Die Bethanien Diakonissen-Stiftung setzt die Tradition des Diakoniewerk Bethanien (gegründet 1874) und dessen Schwesternschaft in Hamburg fort, aus denen das Krankenhaus hervorgegangen ist. Bethanien gehört zu den Gründern der AGAPLESION gAG und ist auch heute noch einer ihrer größten Aktionäre. Neben ihrem gemeinsamen Engagement mit AGAPLESION ist die Bethanien Diakonissen-Stiftung auch in weiteren diakonischen Arbeitsfeldern tätig, so z. B. in der Jugendhilfe, der Suchtkrankenhilfe und der Begleitung von verwaisten Eltern. Die Stiftung finanziert auch seelsorgliche Angebote in allen ihren Einrichtungen. 

Die Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt Alten Eichen in Hamburg (gegründet 1867) engagiert sich in den Arbeitsbereichen der Alten- und Jugendhilfe sowie in der Berufsausbildung für junge Menschen und der Diakonischen Profilbildung. Die Diakonie Alten Eichen betreibt Pflegeheime, Tagespflegehäuser und Betreutes Wohnen für Senioren, Ambulante Pflege- und Hospizdienste sowie Kindertagesstätten, Flüchtlingsbetreuung und Berufliche Schulen für Sozialpädagogik-Ausbildungen.