Kontakt
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG

Geschäftsführer
Jörn Wessel

Hohe Weide 17
20259 Hamburg

(040) 790 20 - 10 00

(040) 790 20 - 10 09

regina.reichenbach@d-k-h.de

Sekretariat
Regina Reichenbach

Regina Reichenbach

Sekretärin

Geschäftsführung

Zukunft in Eimsbüttel gestalten

Die stationäre medizinische Versorgung der Bevölkerung in Eimsbüttel und Umgebung zu gestalten, das ist unser Auftrag, den wir seit 1875 mit Leidenschaft und Begeisterung erfüllen.

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG ist eine moderne Gesundheitseinrichtung mit 370 Betten, einer Geriatrischen Tagesklinik und einem Medizinischen Versorgungszentrum. Das KAIFU Ärztehaus am DKH wurde zur Ergänzung unseres Leistungsspektrums in unmittelbarer Nachbarschaft zu uns errichtet, so dass Menschen an unserem Standort ein ausgesprochen vielfältiges Angebot an medizinischen und therapeutischen Leistungen sowohl ambulant als auch stationär erhalten können.

Der Standort ist hervorragend mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen und bietet mit seiner Tiefgarage genügend Stellplätze, sodass wir stressfrei erreicht werden können. Dies alles wurde von Anfang an zusammenhängend konzipiert und zwischen 2011 und 2016 schrittweise in Betrieb genommen.

Über eintausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich tagtäglich für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten. 

 

Tradition, Verantwortung und Zukunft

In aller Kürze: Wir sind ein modernes christliches Krankenhaus im Herzen Hamburgs. Damit das so bleibt, passen wir uns den Veränderungen der Stadt und der Menschen an. Aber der Kern bleibt stets der Gleiche: Medizin und Pflege auf Spitzenniveau, ausgeführt in menschlich angenehmer Weise, als Ausdruck der christlichen Nächstenliebe.

Menschlich. Exzellent. Seit 1875.

UNSERE VISION
AGAPLESION macht christliche Nächstenliebe erlebbar.

UNSERE MISSION
Als christlicher Gesundheitskonzern behandelt und betreut AGAPLESION Menschen in allen
Lebensphasen. Unsere Werte sind im christlichen Glauben begründet. Sie sind die Basis unseres
Handelns. Wir verbinden sie mit Exzellenz in Medizin und Pflege sowie einem verantwortungsvollen
Management. Mit der Stärke und Verbindlichkeit eines Konzerns bieten wir unseren Einrichtungen
eine sichere Zukunft.

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG wird von drei Gesellschaftern getragen:

Weitere Informationen zur Arbeit, Geschichte und Zielen unserer Träger finden Sie auf deren Internetseiten.

Tradition und Moderne seit 1875

Der Beginn unserer Arbeit ist eng mit den Cholera-Ausbrüchen in Hamburg vor allem in den Jahren 1873 und 1892 verknüpft. Damals haben gläubige Frauen, die ehelos als Diakonissen lebten, die Not der Menschen als Aufgabe verstanden und begonnen, mit bescheidenden Mitteln zu helfen. Das beeindruckte Viele in Hamburg, und so entstanden aus dieser Arbeit die Krankenhäuser Alten Eichen und Bethanien. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde zusätzlich das Krankenhaus Elim gegründet. Die drei Häuser schlossen sich 2003 zum Diakonie-Klinikum Hamburg zusammen, um in einem Neubau die Arbeit gemeinsam fortzuführen. Der 100-Millionen-Euro-Neubau an der Hohe Weide 17 konnte 2011 in Betrieb genommen werden.

Um für die Herausforderungen der Zukunft bestmöglich aufgestellt zu sein, beteiligte man sich an dem im Frankfurt gegründeten christlichen Gesundheitskonzern AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft, einem Verbund vieler Einrichtungen mit ganz ähnlicher Geschichte und gemeinsamen Zielen. Mit diesem Schritt war die notwendige organisatorische Einbindung erreicht, um auch unter gegenwärtigen den Bedingungen des deutschen Gesundheitswesens erfolgreich zu arbeiten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von AGAPLESION.

Alten Eichen

Die Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt Alten Eichen (gegründet 1867 als Ev.- Luth. Diakonissenanstalt für Schleswig-Holstein) begann im Jahr 1875 mit ihrer Krankenhausarbeit in Hamburg-Altona; 1902 setzte sie die Arbeit mit dem Krankenhaus Alten Eichen und anderen Arbeitsfeldern in Hamburg-Stellingen fort. Im Zweiten Weltkrieg wurden im Juli 1943 die Gebäude in Alten Eichen fast vollständig  zerstört. Nach Ende des Krieges entstanden nach und nach das Diakonie Krankenhaus, das Diakonissen-Mutterhaus, die Auferstehungskirche Alten Eichen und andere Einrichtungen der Sozialpädagogik und Krankenpflege-Ausbildung.

Das Diakonie Krankenhaus Alten Eichen verfügte zuletzt über 203 Betten. Die Fachabteilungen: Innere Medizin, Chirurgie, Plastische Chirurgie und eine Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin. Zur Inneren Medizin gehörte Hamburgs größtes Schlaflabor. Alten Eichen war seit 1992 Pilotkrankenhaus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das erste Krankenhaus im „Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser“. Als drittes Hamburger Krankenhaus wurde es nach dem Qualitätssiegel KTQ zertifiziert.

Bethanien

Das Evangelisch-Methodistische Schwesternheim Bethanien in Hamburg (gegründet 1879) nahm mit dem Bau des Krankenhauses Bethanien in der Martinistraße in Hamburg-Eppendorf im Jahr 1893 die Krankenhausarbeit auf. 1926 bis 1928 erfolgte die erste Erweiterung des Krankenhauses, sodass 200 Betten zur Verfügung standen. Nach dem Krieg wurden ein Erweiterungsbau, eine Krankenpflegeschule und Schwesternwohnheime errichtet.

Das Krankenhaus Bethanien verfügte zuletzt mit 150 Betten über die größte Fachabteilung für Geriatrie in Hamburg. Darüber hinaus führte es eine geriatrische Tagesklinik und eine Abteilung für Diabetologie. Eine spezialisierte Ambulanz versorgte Patienten mit diabetischem Fuß, Patientinnen mit Diabetes in der Schwangerschaft und andere Patienten mit besonderen Diabetes-Problemen. Als erstes Hamburger Krankenhaus wurde es nach dem Qualitätssiegel KTQ zertifiziert.

Elim

Die Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland (gegründet 1892) begann mit ihrer Krankenhausarbeit im Jahr 1921 in der gepachteten Klinik in der Straße Am Weiher; 1927 wurde dann das neu erbaute  Krankenhaus Elim in Hamburg, Eimsbüttel, Hohe Weide, eröffnet. Im Juli 1943 wurde das Krankenhaus Elim durch Bomben teilweise zerstört. Der Wiederaufbau wurde 1955 abgeschlossen.

Das Krankenhaus Elim besaß zuletzt vier Fachabteilungen mit 132 Betten: Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie / Geburtshilfe und eine Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin. Spezialisiert war es unter anderem auf die Handchirurgie und auf die Behandlung von Brustkrebs. Und noch eine Besonderheit weist das Haus auf: Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde hier im Jahr 1954 geboren.

Die Krankenhausversorgung in Deutschland ist heute in weiten Teilen marktwirtschaftlich geprägt. Die Wurzeln liegen jedoch in anderen Motiven: insbesondere die kirchlichen Einrichtungen hatten maßgeblichen Anteil, dass sich in Deutschland überhaupt moderne Krankenhäuser entwickelt haben. Auch wir blicken auf eine lange Geschichte zurück. Aber wir schauen vor allem nach vorne und versuchen jeden Tag neu die Frage zu beantworten: was macht ein christliches Krankenhaus heute aus, besonders in einer pluralistischen Metropole wie Hamburg? Nicht einfach. Aber die Frage liegt uns am Herzen.

Bitte beachten Sie auch die Seite Leitbild.

Raum der Stille mit Gebetswand und Segensgrüßen

In unserem Raum der Stille befindet sich eine „Gebetswand“. Patienten, Angehörige und Mitarbeiter können ihre Sorgen und Nöte auf Zettel schreiben und in die Gebetswand hineinlegen. Alle 14 Tage beten Mitarbeitende für diese Gebetsanliegen.
In unserem Gästebuch ist Platz für Dank und Lob.
Ein Wort für den Weg, von Ehrenamtlichen angefertigt, finden die Besucher zum Mitnehmen in einer Schale.

Andachten
An jedem Mittwoch um 16:00 Uhr laden wir Patienten, Familienangehörige und Freunde sowie Mitarbeiter herzlich zu einer Andacht in unseren Raum der Stille ein. Dort finden auch Gottesdienste zu den Festtagen statt.

Gedenkandachten
Vierteljährlich findet bei uns eine Gedenkstunde statt für alle, die in unserem Haus einen Angehörigen verloren haben.

Sterbebegleitung, Aufbahrungen und Aussegnungen
Es ist uns wichtig, Menschen im letzten Abschnitt ihres Lebens zu begleiten und den Angehörigen ein Abschiednehmen in entsprechender Form zu ermöglichen.

Beisetzung still geborener Kinder
Viermal jährlich bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Verein „Verwaiste Eltern e.V.“ auf dem Friedhof in Hamburg-Öjendorf eine Beisetzung für alle „still geborenen“ Kinder an.

Segnung von Neugeborenen
Unsere ehrenamtlichen „Stricklieseln“ stricken Babyschühchen als Geschenk für unsere Neugeborenen. Im Geschenk enthalten ist die Einladung der Krankenhaus-Seelsorge zur Segnung der jungen Familien.

Ethik-Komitee
Als Ethik-Komitee unserer Klinik stellen wir uns ethischen Fragen in der Medizin, der Pflege und im Gesundheitswesen und lassen Fragen an der Grenze des Lebens zu. Das Ethik-Komitee bietet Entscheidungshilfe in Grenzsituationen. Es steht allen Patienten und Angehörigen sowie den Mitarbeitern des Krankenhauses zur Verfügung.

Ehrenamt
Rund 120 Menschen engagieren sich ehrenamtlich für unsere Klinik! Sie besuchen Patienten, sie machen Radio und organisieren Patientencafés, sie stricken und nähen, sind ausgebildet als ehrenamtliche Seelsorger und Sterbebegleiter, leisten Vorstandsarbeit für die Fördervereine und leiten Selbsthilfegruppen. Mit der kostbaren Ressource Zeit, mit Nächstenliebe und Engagement tragen die Ehrenamtlichen ganz wesentlich zur christlichen Prägung des Hauses bei.

Werteworkshops
Bei diesem Prozess sind die Mitarbeiter aller im Krankenhaus vertretenen Berufsgruppen eingebunden. Die diakonische Ausrichtung soll bei den Mitarbeitenden noch bewusster und dadurch auch von außen noch deutlicher wahrnehmbar werden. In den sogenannten Werteworkshops beschäftigen sich Mitarbeiter mit unterschiedlichen Themen wie unserem Leitbild und den Kernwerten.

DKH Broschüre

Werke der Barmherzigkeit