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AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG

Leitung
Adelheid Ertemel

Hohe Weide 17
20259 Hamburg

Ihre Ansprechpartnerin
Adelheid Ertemel

Adelheid Ertemel

Leitung

Qualitäts-/Risiko- und Meinungsmanagement

 

Risikomanagement

In allen menschlichen Arbeitsbereichen können Risiken entstehen oder bereits vorhanden sein. Durch den stetig steigenden technischen und medizinischen Fortschritt wachsen auch die Herausforderungen und Risiken für die Einrichtungen im Gesundheitswesen.

Risikomanagement steht für das Erkennen von typischen Gefahren, die in Betrieben vorhanden sind. Dazu zählen das systematische Vermeiden dieser Gefahren in der Zukunft durch Lernen aus Fehlern, Unachtsamkeiten und Missgeschicken in der Vergangenheit.

Dementsprechend sind unsere Mitarbeitenden ausgebildet, damit sich unsere Patienten und Bewohner rundum sicher fühlen können. Unsere strategischen Maßnahmen erhöhen dabei die Patientensicherheit und ermöglichen die erfolgreiche Umsetzung der gesteckten Ziele.

Sixpack Patientensicherheit

1. Patientenidentifikationsarmbänder

Ein wichtiges Mittel, um Verwechslungen zu vermeiden, ist das Patienten-Identifikationsarmband. Es dient während des gesamten Krankenhausaufenthaltes dazu, Ihre Identität vor allen Behandlungsschritten zu kontrollieren. Das ist besonders wichtig bei Operationen, bei der Verabreichung von Medikamenten oder Blutprodukten.

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie immer wieder nach Ihrem Namen und Ihrem Geburtsdatum gefragt werden. Auch dies dient Ihrer Sicherheit, und soll das Risiko von Verwechslungen ausschließen.

2. Critical Incident Reporting System (CIRS)

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG  ist mit einem Frühwarnsystem zur Schadensvermeidung ausgestattet. Hier können Mitarbeiter anonym mögliche Risiken melden, bevor sie zu einem Fehler führen.

Informationen aus Risikointerviews, Begehungen und weiteren internen Prüfungen leisten hierbei wertvolle Unterstützung, um voneinander zu lernen.

 

 

 

3. Normierte Spritzenaufkleber

Für Medikamente, die mit Spritzen verabreicht werden, gelten besondere Richtlinien. Es muss sichergestellt sein, dass der Inhalt der Spritze zweifelsfrei zu erkennen ist.

Um die Verwechslungsgefahr zu vermeiden, werden Etiketten mit verschiedenen Farben eingesetzt.

Bei einigen Medikamenten, die in unterschiedlichen Konzentrationen verfügbar sind, wird zudem die Konzentrationsangabe durch Zifferngrößen und Farben besonders hervorgehoben.

4. Sicherheitscheckliste (Risk List)

Für Operationen gibt es eine verbindliche Sicherheits-Checkliste, in der alle Punkte geprüft und abgehakt werden müssen. Vor Einleitung der Narkose werden Sie noch einmal nach Ihrem Namen gefragt und gebeten, die geplante Operation zu bestätigen. Die für eine Operation gerichteten Materialien werden nach dem Vier-Augen-Prinzip gezählt. Dann wird die Zählkontrolle dokumentiert.

Eine weitere Sicherheitsstufe ist das sogenannte Team Time Out. Es wird vom Anästhesie-Arzt angestoßen und bedeutet das letzte Innehalten vor dem ersten Schnitt. Einzelne Kriterien wie Name, Geburtsdatum und die geplante Operation werden nochmals abgefragt und mit einem eindeutigen OK des OP-Teams bestätigt. Ohne Team Time Out gibt es keine OP. Erst nach abgeschlossenem Team Time Out übergibt die OP-Assistenz das Instrumentarium an den Operateur.

Nach der OP wird wieder das gesamte Instrumentarium gezählt. Unmittelbar vor dem Wundverschluss fragt der Chirurg nach dem Ergebnis der Zählkontrolle, die die OP-Assistenz bestätigt. Auch das wird in der Sicherheits-Checkliste und in der Patientenakte dokumentiert.

  

5. Medikationssicherheit

Medikationssicherheit wird im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG groß geschrieben. Um Ihre Versorgung mit den richtigen Medikamenten sicherzustellen, bekommen Sie während Ihres Aufenthaltes alle Medikamente vom Krankenhaus. Dabei berücksichtigen wir die Medikation Ihres Hausarztes und stimmen diese mit den im Krankenhaus verordneten Medikamenten ab.

Alle Medikamente werden zweimal geprüft. Ein Mitarbeiter richtet die Tabletten und zeichnet diesen Schritt mit seinem Handzeichen in der Kurve ab. Ein Kollege überprüft dann noch einmal das ordnungsgemäße Richten der Medikamente. Vier Augen haben das Medikament damit gesehen, bevor es beim Patienten ankommt.

6. Hygienekonzeption

Korrekte Hygiene minimiert Infektionen und trägt entscheidend zur Gesundung unserer Patienten bei. Priv.-Doz. Dr. Bernhard Jahn-Mühl ist Leiter von AGAPLESION HYGIENE, Institut für Hygiene und Umweltmedizin, in Frankfurt. Er entwickelt zusammen mit seinem Team verbindliche Vorgaben zur Hygiene für alle AGAPLESION Krankenhäuser. 

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