Feierliche Einweihung der Pflegeschule

08. November 2019

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg in modernen Räumlichkeiten am neuen Standort im Heidenkampsweg 99

In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Hamburger Politik, Kirche und Gesundheitswesen feierte die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg am 22.11.2019 die Einweihung ihres neuen Standortes am Heidenkampsweg (Hammerbrook).
Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: „Hamburg kann einen Ausbildungsrekord in der Pflege verzeichnen. Mit dem Umzug der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege stehen Auszubildenden und Lehrenden topmoderne Räumlichkeiten und Ausstattungen zur Verfügung. Es ist eine sehr gute Investition in die Zukunft, denn der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften ist groß. Besonders freue ich mich auch, dass sich an dieser Schule eine große Zahl Hamburger Plankrankenhäuser und Krankenhäuser aus dem Umland zusammengeschlossen haben, um die wichtige Ausbildung in der Pflege gemeinsam zu gestalten. Unser Ziel ist es, noch mehr junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Dafür machen wir die Pflegeausbildung ab 2020 attraktiver – mit einer fairen Vergütung, einem einheitlichen Berufsabschluss und besseren Aufstiegsmöglichkeiten durch ein Hochschulstudium.“
„Wir freuen uns sehr, unsere Ausbildungen nun in attraktiven Räumlichkeiten zentrumsnah fortführen zu können“, so Simone Dreher, Geschäftsführerin der Schule. Der neue Standort präsentiert sich in einem fortschrittlichen Industriestil mit modernen Unterrichtsräumen. Hohe Decken, Balkone und ein Lounge Bereich bieten Schülern und Lehrkräften eine sehr angenehme Lern- und Lehratmosphäre. „Aufgrund unseres Wachstums in den vergangenen Jahren reichten die Kapazitäten am bisherigen Standort nicht mehr aus“, erläutert die Geschäftsführerin. „Die neuen Räumlichkeiten bieten uns weitere Expansionsmöglichkeiten,
denn wir wollen weiter wachsen.“
Bereits vor 15 Jahren hatten fünf freigemeinnützige Krankenhäuser in Hamburg in Sachen Ausbildung den Schulterschluss gezeigt. Die freigemeinnützigen Plankrankenhäuser hatten ihre Krankenpflegeschulen zusammengeführt und eine gemeinsame Ausbildungsstätte gegründet. Seitdem sind neben der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in weitere Ausbildungsberufe hinzugekommen: Heute kann man neben der Gesundheits- und Krankenpflege die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA), zum Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) sowie zur Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung (FMA) absolvieren. Seit zehn Jahren ist auch eine duale Ausbildung möglich: In Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule können Schüler parallel zur Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in ein Studium absolvieren. Allen Ausbildungsberufen gemeinsam ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Unterrichtseinheiten finden in der Schule statt; ihre praktischen Einsätze absolvieren die
insgesamt zurzeit 361 Schülerinnen und Schüler an den jeweiligen Krankenhäusern.
Träger der Schule sind das Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, das Bethesda Krankenhaus Bergedorf, das Israelitische Krankenhaus, das Katholische Marienkrankenhaus und die Lungenclinic Grosshansdorf. Als sechster Gesellschafter ist im vergangenen Jahr das Johanniter Krankenhaus Geesthacht hinzugekommen. Die Trägerschaft ist damit mit evangelischem, katholischem, jüdischem und weltanschaulich neutralem Hintergrund breit angelegt. Ausgebildet werden aber auch Auszubildende aus weiteren Kooperationskrankenhäusern aus Hamburg und dem Umland, neu hinzukommen wird im kommenden Jahr auch die Schön Klinik Hamburg Eilbek.
„Gemeinsam ist den Krankenhäusern ihre lange und professionelle Erfahrung in der Ausbildung junger Menschen in Gesundheitsberufen“, sagt Margret von Borstel, Geschäftsführerin des Bethesda Krankenhauses Bergedorf, im Namen der Gesellschafter. „Damit nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr und bieten jungen Frauen und Männern eine fundierte Berufsausbildung im Gesundheitswesen mit bester Zukunftsperspektive“. Die gute langjährige Tradition der freigemeinnützigen Krankenhäuser in Hamburg setzen wir damit fort. Die Krankenhäuser haben sich immer schon in besonderer Weise dem Menschen, Patienten wie Mitarbeitern, verpflichtet gefühlt.“
Bewerbungen für die einzelnen Ausbildungsberufe nehmen die einzelnen Krankenhäuser entgegen.
Weitere Informationen: Simone Dreher, Geschäftsführerin der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg, Telefon 040 / 413 661 - 42

Kontakt

Unternehmenskommunikation, Ute Schlemmer
Hohe Weide 17, 20259 Hamburg
T (040) 7 90 20 – 10 30, F (040) 7 90 20 – 10 09
info@d-k-h.de

Hintergrundinformationen

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG ist ein modernes christliches Krankenhaus im Herzen der Stadt. Es liegt zentral in Hamburg-Eimsbüttel und verfügt über 388 Betten. Im Februar 2011 wurden in einem Neubau die traditionsreichen evangelischen Krankenhäuser Alten Eichen, Bethanien und Elim zusammengeführt. Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG ist Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg. Rund eintausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen jährlich 19.000 Patienten stationär und 23.000 Patienten ambulant.   

 

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wett-bewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 38 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 885 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 16 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 15 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patienten, Bewohner und Mitarbeitenden als Maßstab für ihr Handeln.

Die Bethanien Diakonissen-Stiftung setzt die Tradition des Diakoniewerk Bethanien (gegründet 1874) und dessen Schwesternschaft in Hamburg fort, aus denen das Krankenhaus hervorgegangen ist. Bethanien gehört zu den Gründern der AGA-PLESION gAG und ist auch heute noch einer ihrer größten Aktionäre. Neben ihrem gemeinsamen Engagement mit AGA-PLESION ist die Bethanien Diakonissen-Stiftung auch in weiteren diakonischen Arbeitsfeldern tätig, so z. B. in der Jugendhilfe, der Suchtkrankenhilfe und der Begleitung von verwaisten Eltern. Die Stiftung finanziert auch seelsorgliche Angebote in allen ihren Einrichtungen. 

Die Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt Alten Eichen in Hamburg (gegründet 1867) engagiert sich in den Arbeitsbereichen der Alten- und Jugendhilfe sowie in der Berufsausbildung für junge Menschen und der Diakonischen Profilbildung. Die Diakonie Alten Eichen betreibt Pflegeheime, Tagespflegehäuser und Betreutes Wohnen für Senioren, Ambulante Pflege- und Hospizdienste sowie Kindertagesstätten, Flüchtlingsbetreuung und Berufliche Schulen für Sozialpädagogik-Ausbildungen.