Kontakt
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG
Zentrum für Alterstraumatologie

Chefärztin
Dr. med. Jutta Bölke

Chefarzt
Dr. med. Ercan Sagnak

Hohe Weide 17
20259 Hamburg

(040) 790 20 - 24 01 / -27 00

info@d-k-h.de

Ihre Ansprechpartner
Dr. med. Jutta Bölke

Dr. med. Jutta Bölke

Chefärztin

Medizinisch-Geriatrische Klinik

Dr. med. Ercan Sagnak

Dr. med. Ercan Sagnak

Chefarzt

Klinik für Unfallchirurgie und Orhtopädie

Interdisziplinäre Versorgung von älteren Unfallpatienten

Ältere Patienten (ab 70 Jahre) weisen meist mehrere Begleiterkrankungen auf, die oft durch „Gebrechlichkeit" erst zu der Verletzung geführt haben. Die Begleiterkrankungen müssen adäquat mitbehandelt werden, da sonst ein für den Patienten ungünstiger Heilungsverlauf droht. Erst die enge Kooperation zwischen Ärzten der Fachrichtungen Unfallchirurgie und Geriatrie ermöglicht, auf diese speziellen Herausforderungen angemessen zu reagieren:

  • Der osteoporotische Knochen älterer Patienten ist durch herkömmliche Implantatmaterialien oft nicht ausreichend zu stabilisieren und bedarf spezieller Operationsverfahren.
  • Durch den veränderten Stoffwechsel im Alter, bei Mangelernährung und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus ist das Risiko für Wundheilungsstörungen hoch. Minimalinvasive OP-Techniken und konsequentes Wundmanagement sind daher von besonderer Bedeutung.
  • Die meist bereits vor dem Unfall eingeschränkte Mobilität des betagten Patienten und das in der Regel bestehende Unvermögen, ein Bein zu entlasten, stellt hohe Anforderungen an die erforderliche Frührehabilitation.

In unserem Krankenhaus haben wir für diese Herausforderungen ein eigenes Zentrum gegründet, in dem Medizinisch-Geriatrische Klinik und die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie ihre jeweiligen Kompetenzen einbringen und somit eine den jeweiligen Patienten angemessene Gesamtbehandlung ermöglichen.

Dabei profitieren wir in besonderer Weise von dem regelmäßigen fachlichen Austausch zwischen den AGAPLESION Einrichtungen, um bestmögliche Optionen für solche medizinischen Herausforderungen, die mit der Alterung der Gesellschaft einhergehen, zu entwickeln.

Weitere Informationen

Die Identifikation und Behandlung alterstraumatologischer Patienten beginnt bereits mittels Screening-Verfahren in der Notaufnahme. Je nach Schwere der Verletzung und Relevanz der Nebenerkrankungen erfolgt entweder die sofortige operative Versorgung oder die Aufnahme des Patienten auf der Station. Dort wird eine konservative oder präoperative akutgeriatrischen Therapie eingeleitet, auf die - falls notwendig - zu einem späteren Zeitpunkt eine Operation folgt.

Auch für die weitere Versorgung ist das interdisziplinäre Behandlungsteam zuständig. Dabei verlagern sich in der Regel die Schwerpunkte im Verlauf des Behandlungsbedarfs von der Unfallchirurgie zur Geriatrischen Frührehabilitation.

Wesentlicher Vorteil für den Patienten ist die kontinuierliche Betreuung durch ein Team verschiedener Facharztdisziplinen, Pflegekräften und Therapeuten auf einer Station. Die geriatrische Komplextherapie rundet die Behandlung ab, so dass eine abgestimmte Behandlung vom Notfalleingriff bis zur wohnortnahen geriatrischen Therapie „aus einer Hand" erfolgt.

Zentrum für Alterstraumatologie