Kontakt
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Chefarzt
Dr. med. Ercan Sagnak

Hohe Weide 17
20259 Hamburg

(040) 790 20 - 24 00 / 24 01

(040) 790 20 - 24 09

Sekretariat

Versorgung nach Unfällen und bei chronischen Beschwerden

In der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie versorgen wir Patienten nach Unfällen, sowie Patienten mit Schmerzen und Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates.

Wir sind von den Berufsgenossenschaften anerkannt als eine Klinik für die Behandlung und Nachsorge von Arbeits- und Wegeunfällen. Wir bieten geringe Wartezeiten von der Erstvorstellung bis zur Vergabe eines zeitnahen OP-Termins.

Ein wichtiger Bestandteil unserer Klinik ist auch die Versorgung von geriatrischen Patienten nach Verletzungen und bei verschleißbedingten Erkrankungen. Die hohe interdisziplinäre Behandlungsqualität sichern wir durch unser Zentrum für Alterstraumatologie, welches wir gemeinsam mit der medizinisch-geriatrischen Klinik betreiben.

Für die Behandlung unserer Patienten arbeiten wir vor allem eng mit der Zentralen Notaufnahme und den diagnostischen Abteilungen im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG zusammen. 

Wir verfügen über einen der modernsten OP-Säle Deutschlands und für den Bedarfsfall auch über eine moderne Überwachungs- und Intensivstation. Wir bieten Ihnen die komplette Versorgung auf höchstem Niveau.

Menschen und Gedanken
Schwerpunkte des Leistungsspektrums

Notfallversorgung

In unserer zentralen Notaufnahme erfolgt 24 Stunden am Tag die Erstdiagnostik und –versorgung  von Verletzten, die sich entweder mit dem Rettungsdienst oder selbstständig vorstellen. Zunächst wird durch ausgebildete Pflegefachkräfte die Schwere der Verletzung eingeschätzt (=Triage). Lebensbedrohliche Verletzungen oder Verletzungen, die zum Verlust von Gliedmaßen und Funktionen führen können, müssen schnellst möglichst ärztlich beurteilt und versorgt werden. Dies kann leider dazu führen, dass weniger schwer Verletzte mit längeren Wartezeiten rechnen müssen und „hinten anstehen“, wenn ein neuer Patient mit einer Verletzung eintrifft.

In unseren Behandlungszimmern wird der Patient in einem kurzen Gespräch mit dem Arzt bzw. Ärztin zu den Verletzungen und Beschwerden befragt und dann körperlich untersucht. Daraus ergibt sich die weitere Diagnostik. Bei Verdacht auf einen Knochenbruch wird ein Röntgenbild angefertigt, bei der Möglichkeit von Organschäden wird ein Ultraschall und Blut- sowie ggf. eine Urinuntersuchung initiiert. Bei unklaren Befunden oder zur weiteren Beurteilung von Brüchen können die Untersuchungen um eine Computertomographie (CT=Röntgenröhre) ergänzt werden. MRT-Untersuchungen z.B. bei Verdacht auf einen Kreuzbandriss oder Bandscheibenvorfall, werden nicht notfallmäßig oder nur in ganz seltenen Fällen durchgeführt.  

Ergibt sich anhand des Unfallhergangs das Risiko auf lebensbedrohliche Verletzungen wird der Patient im sogenannten „Schockraum“ von einem Ärzte- und Pflegeteam umgehend untersucht, behandelt und überwacht.

Bei schweren Brüchen folgt die sofortige operative Versorgung. „Leichte“ Brüche können zeitnah operiert werden, zum Teil ist auch ein konservatives Vorgehen möglich. Wichtig ist in jedem Fall, dass im weiteren Verlauf ein niedergelassener Unfallchirurg den Heilungsprozess begleitet und mit krankengymnastischen Beübungen die Funktion wiederhergestellt wird.   

Bei Gelenkluxationen (umgangssprachlich auch „Auskugeln“ oder „Rausspringen“ genannt) wird in einer Kurznarkose die Reposition durchgeführt.   

Kleinere Wunden können in der Notaufnahme im chirurgischen Eingriffsraum versorgt werden. Bei tiefen Wunden mit Verletzungen von Strukturen, Infekten oder starker Verschmutzung ist eine Operation im Operationssaal notwendig. Da Wunden nur innerhalb von 6 Stunden genäht werden sollten, empfehlen wir eine schnelle ärztliche Vorstellung. Bei vielen Wunden ist ein Risiko für eine Infektion mit Wundstarrkrampf (=Tetanus) gegeben, sodass der Impfstatus geprüft und ggf. aufgefrischt werden muss.

Unsere Klinik hat die Zulassung, Verletzungen nach Arbeitsunfällen zu behandeln.

Bei all unseren Entscheidungen vergessen wir nicht den Menschen hinter der Verletzung und streben immer ein an die individuelle Person angepasstes Therapiekonzept an.

Erkrankungen im Bereich des knöchernen Beckens und der Wirbelsäule:

Die zentralen tragenden Organe unseres Bewegungsapparates sind die Wirbelsäule und das Becken. Verletzungen und Erkrankungen in diesem Bereich können nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge in hohem Maße in ihrer Lebensqualität beeinträchtigen.

Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen, die zum Teil schwer zu erkennen sind. Vergeht viel Zeit bis zur definitiven Diagnose, können die Bewegungseinschränkungen zunehmen und auch die eigenständige Versorgung z.B. in der häuslichen Umgebung gefährdet sein. Dies gilt es zu verhindern.

 

Welche Ursachen können vorliegen?

Häufig und allgemein bekannt ist der in der unteren Wirbelsäule (Lendenwirbelsäule) liegende Schmerz, der sog. „Hexenschuss“, der in den meisten Fällen durch Störungen der Muskeln und ihrer Faszien verursacht wird. Diese Beschwerden, sofern akut aufgetreten, lassen sich durch uns in den meisten Fällen durch eine angemessene Schmerztherapie und krankengymnastische Anleitung und Übung gut behandeln, sodass schnell Beschwerdefreiheit besteht.

 

Weitere Infomationen

Sportmedizin

Für das körperliche Wohlergehen ist eine wechselnde körperliche Belastung, gepaart mit Phasen der Entlastung, unentbehrlich. Vielfach empfinden Menschen mit ganz unterschiedlichen körperlichen Beschwerden eine moderate Trainingstherapie als Zugewinn. Im Rahmen der sportlichen Aktivitäten kann es sowohl zu frischen Verletzungen als auch zu länger andauernden, chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates kommen.

Deshalb ist es wichtig, neben einer genauen körperlichen Untersuchung, in vielen Fällen auch durch eine angemessene technische Unterstützung durch z.B. Röntgenbilder oder eine Ultraschalluntersuchung, sowohl das Kernproblem, als auch den Mensch im Gesamtbild wahrzunehmen.

Wir behandeln alle Arten von Sportverletzungen und chronischen Beschwerden der großen Gelenke von Schulter-, Ellenbogen-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenk. Neben konservativen Maßnahmen, wie Physiotherapie und Krankengymnastik kommen auch Infiltrationen und Tapebehandlungen zur Anwendung. Besonders wichtig ist eine angepasste Schmerzmedikation, die sich im Bedarfsfalle auch aus mehreren Medikamenten zusammensetzen kann, um zügig die Heilung unterstützen zu können.

Darüber hinaus bieten wir ein breites Spektrum operativer Therapien mit arthroskopischen, minimal-invasiven und offenen Verfahren an.

Weitere Informationen

Hüftarthrose

Die Arthrose des Hüftgelenkes (Coxarthrose) ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen der Bevölkerung. Ab einem Alter von über 60 Jahren leiden rund 5 % der Erwachsenen in Deutschland an Beschwerden durch Hüftgelenksarthrose. Dabei werden Schmerzen, in der Regel unter Belastung in der Leiste und/oder Gesäßregion mit Ausstrahlung bis zum Knie beklagt. Diese können bei Fortschreiten der Arthrose sogar in Ruhe und nachts bestehen. Zudem besteht häufig eine zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit.

Häufig kommen konservative Maßnahmen zum Einsatz, welche die Beschwerden lindern können, wie Krankengymnastik, Schmerzmittel, Salben und Injektionen von Kortison oder Hyaluronsäure. Sollten diese Maßnahmen keinen Effekt mehr zeigen und der Leidensdruck weiter zunehmen, kann durch einen künstlichen Hüftgelenksersatz die Beweglichkeit verbessert und die Schmerzen beseitigt werden und somit die Lebensqualität wieder angehoben werden.


Ursachen für den Gelenkverschleiss

Die Arthrose des Hüftgelenkes kann auf verschiedene und vielfältige Ursachen beruhen. Rund ein Viertel sind anlagebedingt. Dreiviertel entstehen aufgrund anderer Ursachen z. B. nach Unfällen, angeborene oder erworbene Fehlstellungen, Übergewicht und bestimmten Vorerkrankungen.

 

Weitere Informationen

Unfallchirurgie und Orthopädie

Der Bandscheibenvorfall

Das künstliche Hüftgelenk

Das künstliche Schultergelenk

Die Wirbelsäule

Interview

Rückenbeschwerden

Jeder dritte Deutsche leidet unter Rückenbeschwerden. Ist unser Rücken etwa eine Fehlkonstruktion?

Diese Frage beantwortet Ihnen der Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orhtopädie am AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG Dr. Ercan Sagnak im Interview.

Terminvereinbarung

Terminvereinbarung in der Unfallchirurgie und Orthopädie

Montag bis Freitag 8:00 bis 16:00 Uhr:

T (040) 790 20 - 29 02

alle Versicherungformen (gesetzlich, privat, mit Zusatzversicherung, Selbstzahler)

Wünschen Sie eine Chefarztbehandlung, vereinbaren Sie bitte unter T (040) 790 20 - 24 01 einen Termin.

Rückrufservice

Sollen wir Sie zur Terminvereinbarung zurückrufen?

 
 
 
 
 
 
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