Kontakt
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG
Klinik für Anästhesiologie

Chefärzte
PD Dr. med. Hermann Heinze, Dr. med. Gert Liehn

Hohe Weide 17
20259 Hamburg

(040) 7 90 20 - 21 01

(040) 7 90 20 - 21 09

petra.hielscher@d-k-h.de

Sekretariat
Petra Hielscher

Petra Hielscher

Sekretärin

Schmerzfreiheit und Sicherheit

Das Team der Klinik ist verantwortlich für die Schmerzausschaltung und Sicherheit während operativer Eingriffe und für die Kontrolle, Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Vitalfunktionen (Kreislauf, Atmung, Ausscheidung, Stoffwechsel) vor, während und nach operativen und diagnostischen Maßnahmen sowie nach Unfällen. Jährlich werden ca. 12.000 Narkosen in neun OP-Sälen und weiteren Räumlichkeiten durchgeführt. 

Auf der interdisziplinären Intensivstation behandeln wir kritisch kranke Patienten in enger Zusammenarbeit mit den Fachkliniken unseres Hauses. Wir unterstützen die Behandlung von Patienten mit akuten postoperativen Schmerzen durch den Einsatz von rückenmarksnahen oder intravenösen Schmerzpumpen. Unsere speziellen Schmerztherapeuten behandeln darüber hinaus Patienten mit chronischen Schmerzzuständen sowie Tumorschmerzen. Darüber hinaus stellt unsere Klinik den Transfusionsverantwortlichen des DKH und engagiert sich im Ethikkommitee.

Unsere Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Geburtshilfliche Anästhesie
  • sichere Narkosen bei Risikopatienten mit erweitertem hämodynamischen Monitoring
  • Intensivmedizinsche Versorgung nach großen Operationen 
  • sichere Narkosen bei geriatrischen Patienten
  • Anästhesie bei minimalinvasiven Operationen
  • Intra- und postoperative Schmerztherapie
  • Sonografie zur Gefäßpunktion und zur Regionalanästhesie
Menschen und Gedanken
Schwerpunkte des Leistungsspektrums

Mehr als Technik allein

Die Intensivmedizin ist zuständig für alle akut lebensbedrohlichen Erkrankungen, zum Beispiel bei kritischen Situationen wie Organversagen, Vergiftungen oder Sepsis. Auf der Intensivstation bekommen solche Patienten die umfassende Betreuung, die sie brauchen.

Natürlich halten wir hier eine technische Ausstattung vor, welche die moderne Hochleistungsmedizin bietet, um Patienten zu überwachen und um auch auf den Ausfall von lebenswichtigen Körperfunktionen vorbereitet zu sein und diese vorübergehend zu unterstützen.

Die Intensivstation ist mit neuester Technik ausgestattet und kann einem drohenden oder akuten Ausfall lebensnotwendiger Körperfunktionen erfolgreich begegnen.

Nicht immer ist nach Operationen oder bei Erkrankungen der inneren Organe der Genesungsverlauf einfach. Rückschläge sind oft nicht vorhersehbar und leider nicht immer zu vermeiden. Dann muss schnellstmöglich geholfen werden, um langfristige Schädigungen zu vermeiden. Auch in diesen Fällen steht Ihnen rund um die Uhr eine kompetente intensivmedizinische Betreuung zur Verfügung.

In der Intensivmedizin werden in großem Ausmaß technische Geräte eingesetzt. Wir legen dennoch großen Wert darauf, dass Intensivmedizin im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG keine „Apparate-Medizin“ ist, sondern dass wir uns mit Hilfe modernster Technik intensiv um unsere Patienten und deren Genesung kümmern.

Unser Credo ist: Nicht Technik allein, sondern mit Hilfe modernster Technik unterstützen wir Ihren Heilungsverlauf. Bestandteil der Intensivmedizin ist eine hohe personelle Ausstattung der Station, die eine sorgfältige und aufmerksame Fürsorge für die Patienten ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kompetent auch in Extremsituationen

Unterzuckerung, Luftnot, Rhythmusstörungen.

Beinahe jede Erkrankung kann eine unvorhergesehene Wendung nehmen und sofortige ärztliche Hilfe nötig machen. Hierfür steht aus unserer Abteilung rund um die Uhr eine Notfallmannschaft bereit. Arzte, Pflegekräfte der Intensivstation und der Anästhesie kommen nach Alarmierung von verschieden Arbeitsplätzen in kürzester Zeit zusammen und können Notfallmaßnahmen bis hin zur Wiederbelebung in jedem Krankenbett und sogar am Kuchenbüffet in der Cafeteria durchführen. Eine Mobilausrüstung ist in drei Minuten vor Ort. So wollen wir für Patienten und ihre Besucher dieses Krankenhaus zu einem sicheren Ort machen.

Massenunfall, Bombenexplosion, Giftaustritt

Für den Fall der Fälle koordiniert unsere Abteilung in enger Zusammenarbeit  mit allen anderen Fächern Notfallmaßnahmen, die eine geordnete Versorgung außerplanmäßiger Patientenzahlen sicherstellt. Während die hausinterne Notfallversorgung tägliche Routine ist, sind wir froh, dass dies für Massenanfälle von Verletzten nicht gilt. Wir bereiten uns dennoch vor, um einen Beitrag zur Sicherheit unseres Stadtteils zu leisten. 

Therapie bei akuten und chronischen Schmerzen

Die Behandlung akuter Schmerzen nach Operationen verläuft nach einem festgelegtem Konzept, welches die individuelle Schmerzempfindlichkeit des einzelnen Menschen von vornherein berücksichtigt und in Zusammenarbeit mit den operativen Stationsärzten durchgeführt wird.

Im Rahmen großer Operationen werden spezielle Schmerztherapieverfahren schon bei der Narkoseplanung (Prämedikationsgespräch) als Angebot vorgestellt und mit dem Patienten bei Wunsch geplant.

Hierzu gehören z.B. das rückenmarksnahe Katheterverfahren (Periduralanästhesie) und die patientenkontrollierte intravenöse Verabreichung von Opiaten mittels Schmerzpumpen. Diese Konzepte werden durch die Anästhesisten kontrolliert und mit dem Patienten individuell angepasst.

Sollten chronische Schmerzen unterschiedlicher Art im Rahmen des stationären Aufenthaltes eine Verschlechterung erfahren, können diese durch unseren speziellen Schmerztherapeuten mitbetreut werden.

Durch den engen Kontakt zum Palliativteam im Hause werden ebenfalls Tumorschmerzen konsequent und vorausschauend mitbehandelt.

Interview

Wie sicher ist eine Narkose?

Patienten, die eine Narkose benötigen, haben nicht selten Bedenken und manchmal sogar Angst.

Doch wie viel Risiko bedeutet eine Narkose wirklich?

Diese Frage beantwortet Ihnen Dr. med. Gert Liehn, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie.