Kontakt
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG
Personalabteilung

Katarzyna Buck

Hohe Weide 17
20259 Hamburg

(040) 790 20 - 10 44

Ihre Ansprechpartnerin

Freiwilligendienst

Wir machen gute Erfahrungen mit „Freiwilligen“, die in unserem Haus vielfältige praktische Erfahrungen sammeln, bevor sie eine Ausbildung anfangen oder ein Studium aufnehmen.  

Wenn Sie gerne den BFD oder ein FSJ bei uns absolvieren möchten, sollten Sie mindestens 18 Jahre alt sein und in Hamburg wohnen können (Unterkünfte können wir leider nicht zur Verfügung stellen). Vereinbarungen werden in der Regel für ein Jahr abgeschlossen. Für Ihren Einsatz erhalten Sie zur Zeit ca. 381 € / Monat plus Fahrtgeld in Höhe von zusätzlich 100€.

Wenn Sie mehr über das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst bei uns erfahren möchten, rufen Sie mich bitte an oder senden Sie mir eine Mail. Ich werde Ihre Fragen gerne beantworten. Vielleicht haben Sie Lust, einen Freiwilligendienst in unserem Klinikum abzuleisten.

Unsere Patienten würden sich freuen.

Einsatzfelder im Freiwilligendienst

Im Pflegedienst hilft man dem Pflegepersonal beim Waschen und Ankleiden der Patienten, beim Bettenmachen, der Essenversorgung und bei vielem mehr. Es gibt auch die Möglichkeit - wenn jemand  Medizin studieren möchte - einen Einblick in den OP- Bereich zu erhalten und bei der Patientenbetreuung vor und nach einer OP zu helfen.

Wem die Arbeit gefällt, kann sich gerne anschließend auf einen Ausbildungsplatz zum Gesundheits- und Krankenpfleger bewerben. Wir übernehmen geeignete Kandidaten gerne.

In den Therapieabteilungen benötigen die Therapeuten Unterstützung bei vielen kleinen Aufgaben, und gleichzeitig bekommt man einen Einblick in die Berufsbilder der Physio- oder Ergotherapeuten.

In der Abteilung Wirtschaft und Logistik können Sie im Bereich Einkauf kennenlernen, wie ein Krankenhaus mit Material versorgt wird. Eine Ausbildung im Bereich Lager/Logistik könnte im Anschluss Ihr Ziel sein.

Ebenso können Sie erste praktische Erfahrungen im Bereich Hauswirtschaft machen, falls Sie z.B. eine Ausbildung als hauswirtschaftliche Betriebsleitung oder Hauswirtschafterin anstreben.

Erfahrungsberichte

"Man bekommt einen anderen Blickwinkel"

Mein Name ist Marlon Schwarzrock, ich absolviere zurzeit eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG. Ich habe mein FSJ auf der Station A3 (Innere Medizin) absolviert. Die Medizin in Verbindung mit dem Menschen hat mich schon immer interessiert - Ich war mir nur nicht sicher, in welche Richtung ich gehen möchte und ob die Krankenpflege überhaupt das Richtige für mich ist: Also habe ich mich über verschiedene Krankenhäuser und deren Angebote schlau gemacht, und bin schlussendlich auf das Diakonieklinikum gestoßen.

Das Angebot eines FSJ sprach mich sofort an und ich wurde nach meiner Bewerbung auch prompt zu einem Gespräch eingeladen und durfte mir vor Ort auch gleich meine zukünftige Station anschauen. Nach einem kurzen Überblick wurde auch ein Tag zum Probearbeiten verabredet.

Nachdem dieser stattgefunden hatte, war ich überzeugt und entschied mich für das FSJ. Die Abwicklung der Verträge und sämtlicher Dokumente lief schnell und reibungslos und ich hatte in der Personalabteilung durchgehend einen Ansprechpartner, an den ich mich wenden konnte.

Meine Tätigkeit bestanden vorwiegend aus Hilfstätigkeiten wie bspw. dem Essen austeilen, aber nach einer gewissen Zeit und mit steigender Erfahrung durfte ich auch Vitalzeichen messen und Patienten bei der Körperpflege unterstützen. Dabei lernte ich nicht nur verschiedene Krankheitsbilder kennen, sondern auch den Menschen an sich.  Ich konnte tolle erste Erfahrungen im Patientenumgang sammeln, die mir bei meiner Ausbildung zurzeit nur Zugute kommen.

Bei der Pflege von kranken Menschen bekommt man einen anderen Blickwinkel, weil man in einer sehr privaten Beziehung mit den Patienten steht und eine Vertrauensbasis aufbaut. Bei schwerkranken Patienten lernt man, auch vermeintlich kleine Dinge zu schätzen. Angenehm war auch das Arbeiten im Team - Im Rahmen meiner Möglichkeiten war es mir stets möglich, selbständig arbeiten. Das förderte nicht nur meine persönlichen Handlungskompetenzen, sondern gab mir darüber hinaus auch ein Gefühl von Verantwortung und Vertrauen meines Teams.

Man ist stets einer Pflegekraft zugeteilt, in deren Bereich man hilft und die einen bei Schwierigkeiten unterstützt. Besonders schön ist der freundliche Umgangston auch unter den Kollegen. Jeder begrüßt sich untereinander und beantwortet auch jederzeit Fragen, wenn man welche hat - Da hab ich schon andere Erfahrungen sammeln dürfen.

Das fördert nicht nur eine positive Grundeinstellung, sondern verbessert auch das interdisziplinäre Arbeiten enorm. Das Krankenhaus ist sehr modern und patientenfreundlich. Alle Wege sind auch für Mitarbeiter sehr kurz und auch die hauseigene Rohrpost nimmt einem den größten Teil an Laufarbeiten ab. Man hat also tatsächlich mehr Zeit, die man am Patienten verbringen kann.

Neben dem Krankenhausalltag gab es auch Seminare, die vom Diakonischen Werk Hamburg geleitet wurden. Dort konnten wir unsere Erfahrungen mit anderen Teilnehmern austauschen. Das war hilfreich, weil es größtenteils Teilnehmer im selben Alter waren, die die selben Erfahrungen sammelten. Zusätzlich gab es nützliche Tipps für die Praxis. Auch dort hatte man stets einen Ansprechpartner, an den man sich bei Fragen wenden konnte.

Es war eine sehr schöne Zeit im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG und ich bin glücklich, dass ich nun meine Ausbildung hier absolvieren darf. Ich kann jedem, der Interesse an Medizin und Pflege hat, ein FSJ in unserem Haus ans Herz legen.