ENTLASSUNG ■
Die Entlassung ordnet der Arzt an, sobald Ihre Gesundheit so weit wieder hergestellt ist, dass Sie nicht mehr der Behandlung im Krankenhaus bedürfen.
Bevor Sie uns verlassen, geben Sie bitte alle vom Krankenhaus entliehenen Gegenstände wie etwa Schienen oder Gehhilfen in ordnungsgemäßem Zustand der Stationsschwester/-pfleger zurück.
Vergessen Sie bitte nicht, Ihre hinterlegten Wertgegenstände und Geldbeträge wieder in Empfang zu nehmen sowie Ihre Telefongebühren und den gesetzlich verordneten Satz für die Eigenbeteiligung zu bezahlen.
Sollten Sie ein Taxi zur Heimfahrt benötigen, so wird dieses an der Krankenhauspforte gerne für Sie bestellt.
■ Sechs freigemeinnützige Krankenhäuser und 25 Diakonie- und Sozialstationen in Hamburg sorgen für eine gute Überleitung der Patienten im Anschluss an ihren Krankenhausaufenthalt nach Hause. "Pflege-Partner Diakonie" ist der Zusammenschluss der Diakonie- und Sozialstationen in Hamburg. Etwa 1.600 Mitarbeiter betreuen regelmäßig im gesamten Stadtgebiet rund 4.700 pflegebedürftige Menschen. Kooperationspartner sind neben dem Diakonie-Klinikum Hamburg das Albertinen-Haus, das Albertinen Krankenhaus, Bethesda Allgemeines Krankenhaus Bergedorf und das katholische Marienkrankenhaus.
Die besonderen Merkmale dieser Kooperation: flächendeckende Versorgung auf qualitativ hohem Niveau, 24-stündige Erreichbarkeit über eine zentrale Telefonnummer und kurze Reaktionszeiten. Der Zusammenschluss ist verbunden durch christliche, diakonische Werte, mit bewährten Strukturen der Zusammenarbeit.
Aus ihrer christlichen und diakonischen Tradition heraus bieten Pflege-Partner Diakonie weitere Leistungen an, die über die klassischen Pflegeaufgaben hinausgehen. Dazu gehören die ehrenamtliche Hospizbegleitung sterbender Menschen, ebenfalls ehrenamtliche Helferkreise und Besuchsdienste, Seelsorge, Vernetzung mit Kirchengemeinden, Dementenbetreuung, Hausnotruf und Kurse für pflegende Angehörige.
Unverzichtbar beim so genannten "Entlassungsmanagement" ist, dass die Behandlung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus nahtlos fortgesetzt werden kann. Deshalb arbeiten die Einrichtungen eng mit dem Hausarzt, den Angehörigen und nicht zuletzt mit dem Patient selbst zusammen. Sie machen sich frühzeitig mit der Situation vertraut, informieren sich über verordnete Therapien und eventuell benötigte Hilfsmittel.
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