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15 Prozent aller Deutschen leiden an Schlafstörungen. Schlafstörungen sind nicht nur unangenehm, sie können auch die Gesundheit beeinträchtigen. Das Spektrum reicht von Ein- und Durchschlafstörungen bis zum Schlafapnoe-Syndrom. Über 80 Krankheitsbilder sind mittlerweile bekannt. 25 Prozent mittelschwerer und schwerer Bluthochdruckformen sind z.B. ursächlich auf schlafbezogene Atemstörungen zurückzuführen. So bedingen die Schlafapnoe-Erkrankung und Übergewichtigkeit einander (sog. metabolisches Syndrom).
In der Schlafmedizin arbeiten Internisten bzw. Pneumologen, Hals-Nasen-Ohrenärzte, Neurologen und Psychiater zusammen. Unser vorwiegend internistisch-kardiologisch-pneumologisch ausgerichtetes Schlaflabor beschäftigt sich vorrangig mit dem Schlafapnoe-Syndrom und den Auswirkungen auf Herz, Kreislauf und Lunge. Bluthochdruckerkrankungen und Herzrhythmusstörungen können Ausdruck dieser Erkrankung sein. Umso wichtiger ist es, diese Erkrankungen durch vorsorgliche Diagnostik aufzudecken und sie zu behandeln. Die Schlafmedizin ist eine junge medizinische Disziplin, weil erst moderne, leistungsfähige Technik Diagnostik und Therapie möglich gemacht hat. Kern unserer schlafmedizinischen Arbeit im Diakonie-Klinikum Hamburg ist das Schlaflabor, mit 9 Betten das größte in Hamburg. Es gleicht einem Cockpit und arbeitet rund um die Uhr. Das Schlafmedizinische Zentrum des Diakonie-Klinikums Hamburg bietet außerdem Beratung bei Schlafproblemen über unser Schlaftelefon oder in der Schlafambulanz.
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