„Nebenwirkungen von Medikamenten auf den gesunden Schlaf“ Vortrag für Interessierte am 24.02.2010
Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung leidet an Ein- und Durchschlafstörungen. Nicht selten sind Nebenwirkungen von Medikamenten daran schuld, die eigentlich auf den Schlaf nicht wirken sollten und eine andere Zielsetzung haben.
Prof. Dr. med. Christian Krüger, Leiter des Universitären Schlafmedizinischen Zentrums Hamburg am Diakonie-Klinikum Hamburg, informiert darüber, dass Medikamente wie z.B. koffeinhaltige Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Hustensaft, Antibiotika oder Hormonpräparate den gesunden Schlaf stören können. Exemplarische Grundkrankheiten und alternative Therapien werden besprochen. Mittwoch, 24.02.2010, 19:00 Uhr im Diakonie-Klinikum Hamburg, Krankenhaus Bethanien, Martinistraße 44-46, 20251 Hamburg. Gäste und Patienten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Den Abend veranstaltet das Universitäre Schlafmedizinische Zentrum am Diakonie-Klinikum Hamburg in Zusammenarbeit mit der dortigen Selbsthilfegruppe Schlafapnoe. Im Rahmen der Veranstaltung wird Herr Peter Runck als neuer Leiter der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe am Diakonie-Klinikum Hamburg vorgestellt. In Hamburgs größtem Schlaflabor im Krankenhaus Bethanien in Hamburg-Eppendorf werden u.a. auch die Atem-Aussetzer im Schlaf untersucht. Setzt die Atmung nachts im Schlaf immer wieder aus, ist das eine Schlafapnoe (griech. A-Pnoe = ohne Luft). Sie kann die Lebensqualität erheblich verschlechtern, z.B. durch Tagesmüdigkeit. Durch die häufigen Schlafunterbrechungen und die bei Atemstillständen eintretende mangelnde Sauerstoffversorgung ist der normale Schlafablauf so gestört, dass am folgenden Tag wiederholt Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Sekundenschlaf auftreten können. Weitere gesundheitliche Folgen können zum Beispiel eine Schädigung von Herz, Kreislauf und Gehirn sein. Ein Schlaflabor gibt Hilfestellung für die Therapie. Das Diakonie-Klinikum Hamburg bietet höchste medizinische und pflegerische Kompetenz auf dem neuesten wissenschaftlichen und technischen Stand. Als evangelisches Krankenhaus mit langer Tradition legt es großen Wert auf eine liebevolle und persönliche Versorgung und Pflege seiner Patienten. Das Krankenhaus arbeitet bis zum Bezug eines Neubaus im kommenden Jahr weiter an drei Standorten in Stellingen (Krankenhaus Alten Eichen), Eppendorf (Krankenhaus Bethanien) und Eimsbüttel (Krankenhaus Elim). Die Standorte haben im Jahr 2008 rund 17.800 Patienten vollstationär, rund 8.900 Patienten vor- oder nachstationär behandelt, sowie 4.800 ambulante Notfälle versorgt und 3.905 ambulante Operationen vorgenommen.
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